Die erste Phase der Dreharbeiten des Films “Im Herzen von Darmstadt” ist abgeschlossen

Das Team der Kaiserlichen orthodoxen Palästina-Gesellschaft (IPPO.de) in Darmstadt hat beschlossen, einen Film über die Kirche der Hl. Maria Magdalena in Darmstadt zu machen.

Diese Idee kam nicht zufällig zustande, denn die Vertretung der Gesellschaft befindet sich in der Stadt, wo die Heilige Jelisaweta Fjodorowna und deren Schwester, die Heilige Zarin Alexandra Fjodorowna  geboren wurden. Und genau hier in Darmstadt hat der letzte russische Zar eine Kirche errichtet, die bis in unserer Zeit die beiden Weltkriege überstanden hat. Diese Kirche der Hl. Maria Magdalena ist nicht einfach nur ein Denkmal der Architektur und ein kirchengeschichtliches Museum, sondern eine lebendige Kirche mit einer Gemeinde, einem Priester und einem Chor. Am 30. Juli wurde die erste Phase der Dreharbeiten abgeschlossen, die am 17. Juli 2017 begonnen hatte (am Gedenktag des Martyriums der Zarenfamilie). An den Dreharbeiten haben die verschiedensten Menschen teilgenommen, alle diejenigen, die sich diesem Thema verbunden fühlen.

In dem Film erzählen wir, wie die Kirche nach den zwei Kriegen wieder zum Leben erweckt wurde, wie und wann sie begonnen hat, sich wieder mit Licht und Atem zu füllen. Es wird für das russischsprachige Publikum wichtig sein, diesen Ort zu sehen, wo Ella und Alix ihre Kindheit verbrachten, und der deutschsprachige Zuschauer, wie die Dreharbeiten das schon gezeigt haben, wird überrascht sein, wie ehrfürchtig die orthodoxe Welt diese beiden hessischen Prinzessinnen aufgenommen hat. Russland und Deutschland, der Jugendstil der Stadt Darmstadt und der Stil der frühen Jaroslawler Kirchen sind nur einen Schritt von einander entfernt.

Zur Zeit werden durch eine Spendenaktion die finanziellen Mittel für die zweite Phase der Dreharbeiten gesammelt.

Im Bereich „Im Herzen von Darmstadt“ finden Sie Informationen wie sie das Filmprojekt mit Spenden unterstützen können.

Textredaktion Martin Schaar